Diese putzigen kleinen Vögel aus Fimo sorgen sofort für gute Laune! Und jeder von ihnen hat seinen ganz eigenen Charakter. Wie du sie in wenigen Schritten selber machst, zeigt dir dieser Beitrag.

Übrigens versüßen mir die kleinen Kerle – aufgereiht auf meinen Monitor sitzend – jeden Tag ein wenig die Arbeit.

Materialien:
  • Fimo Soft in den Farben windsorblau, brillantblau, mandarine, schwarz, weiß oder den Farben deiner Wahl
  • Modellierwerkzeug (notfalls geht ein Zahnstocher)
  • altes Messer
  • ein Stück Strohhalm

Um einen Vogel zu bekommen braucht man zunächst – genau, ein Ei. Deshalb nimm dir zwei Streifen des Windsorblau und forme daraus einen eiförmigen Körper. Oder besser noch du machst gleich zwei oder drei, denn als gesellige Gruppe kommen die Vögelchen erst richtig zur Geltung.

Wenn du jetzt einen Streifen viertelst, hast du die richtige Menge Fimo für einen Flügel. Forme dafür einen flachen Tropfen, ca 4mm dick und klebe ihn seitlich an den Körper

Nimm dir nun dein Modellierwerkzeug und verstreiche im Bereich des Bauchs den Flügelansatz mit dem Körper. Ein winziger Tropfen Wasser auf dem Fimo kann dabei hilfreich sein, eine glatte Oberfläche zu bekommen. Mache das Ganze auch mit dem zweiten Flügel auf der anderen Seite.

Sind beide Flügel an den Körper modelliert, kommt der farbig abgesetzte Bauch. Dazu ein Stück brillantblau ganz flach drücken und dabei in Eiform bringen. Das Ganze auf die Vorderseite des Vogels drücken.

Als nächstes kommt der Schnabel an die Reihe. Dafür verwende ich die Farbe mandarine.

Tipp: Nach der Arbeit mit dem dunklen blau kann es sinnvoll sein, wenn du dir ersteinmal gründlich die Hände wäscht. Sonst hast du eventuell blaue Abdrücke auf dem orangenen Fimo.

Forme für den Schnabel zunächst eine Kugel und drücke sie dann wie im Bild ganz links zu einer kleinen Pyramide zurecht. Manchmal braucht man ein paar Anläufe, bist man die Größe gut getroffen hat. Klebe den Schnabel deshalb erst einmal nur leicht an und überprüfe die Proportionen. Bist du mit dem Ergebnis zufrieden, geht es weiter mit den Augen.

 

Für die Augen wird das weiße Fimo verwendet. Dazu zunächst ein Oval formen und dieses dann flach drücken. Eine Seite schrägst du dann ein wenig an für den Schnabel.

Tipp: Damit die Portion Fimo für beide Augen ungefähr gleich groß ist, nimm sie nicht einzeln aus der Packung. Stattdessen nimm die Menge für beide Augen, forme eine Kugel und halbiere sie. Auch wenn deine Augen zu groß oder klein wurden, knete erst beide Augen wieder zusammen und ändere dann die Menge.

Um die Augen kommt nun noch eine dünne „Wurst“ aus dem windsorblauen Fimo. Sie ist etwas dünner als die Augen selbst und wird einmal vom Schnabel beginnend herumgelegt und dann abgeschnitten.

Nun ist deine Kreativität gefragt, denn jetzt geht es daran, den Vögeln ihr individuelles Gesicht zu verleihen. Einer meiner beiden Fimo Vögel schnattert gerade vor sich hin, weshalb ich den Schnabel vorsichtig einmal eingeschnitten und dann etwas geöffnet habe.

Tipp: Fimo Soft ist sehr weich, vor allem wenn man es gerade kräftig durchgeknet hat und es noch warm ist. Damit sich der Körper beim Einschneiden des Schnabels durch das Drücken nicht zu sehr verformt, kann man ihn zunächst eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Durch die Kälte wird das Fimo etwas fester.

Dem zweiten Piepmatz habe ich den Schnabel eingeschnitten und dann wieder vorsichtig zusammengedrückt. Noch zwei kleine Abdrücke ans obere Ende und fertig sind die Nasenlöcher. Zwei winzige Kügelchen aus schwarzen Fimo dienen als Pupillen. Klebe sie erst ganz sachte an und probiere verschiedenen Positionen aus, um den Gesichtsausdruck zu bekommen, der dir gefällt.

Sehen doch schon ganz putzig aus die beiden oder?

Nun sind die Schwanzfedern dran. Dafür zunächst wieder eine „Wurst“ rollen und davon 3 gleich große Stücke abschneiden. Diese dann etwas platt drücken und an den Enden zusammenbappen. Das Ganze klebst du dann deinem Vogel auf den Popo.

Fast fertig!

Genauso machst du auch die Füße, nur alles etwas kleiner. Mit dem Messer dann noch die Zehenspitzen einkerben.

Du hast dich vielleicht schon gefragt, wozu zur Hölle man denn eigentlich den Strohhalm braucht. Er hat genau jetzt seinen Einsatz. Drücke ihn etwas zusammen, damit er nicht so breit ist und mache damit das Muster auf den Bauch und an die Flügel.

Nun sind die Vögelchen fertig modelliert und können gebacken werden. Hast du Fimo verwendet, geschieht das bei 110°C für 30 Minuten im Backofen. Bei anderen Modelliermassen schau bitte auf der Verpackung nach, wie sie ausgehärtet werden müssen.

Nach dem Backen unbedingt komplett auskühlen lassen bevor du sie vom Backblech nimmst!

Falls du noch ein wenig Inspiration für deine Fimo Vögel brauchst, hier ist der Rest meiner kleinen Bande: